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Mobilfunk, Internet und Hardware für Studierende – wie umgehen mit hohen Kosten und kleinem Budget?
Die allermeisten Studienfächer haben heute eine starke digitale Komponente: Accounts, Computer für Vorlesungen und Arbeiten, Handy für kalendarische und andere Überblicke, dazu – je nach Fach – mitunter teure Softwares und/oder nur (noch) digital verfügbare Literatur. Solche Kosten treffen auf ein Studentendasein, bei dem die Finanzen in aller Regel nicht eben üppig aussehen. Wir geben Tipps, wie sich diese Herausforderungen bewältigen lassen.
Das Thema Kredite
Wenn man nicht genügend Geld hat und die benötigten Summen nicht in verträglicher Zeit ansparen kann, dann sind Kredite stets die naheliegende Lösung. Doch was sollten Studierende dazu wissen?
| Bankangebote |
KfW-Programme |
Überbrückungs- darlehen |
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Viele Sparkassen und Geschäftsbanken bieten spezielle Studien- oder Bildungskredite an.
Grundlage ist ein Studiennachweis – egal in welcher Form. Im Gegensatz zu herkömmlichen Darlehen ist hier eine Kreditablehnung eher selten, da die Kriterien anders gelagert sind.
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Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) hat zwei spezielle Programme im Angebot – Bildungskredit und Studienkredit. Beide können gemeinsam genutzt werden und laufen unabhängig vom BAföG.
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Unter anderem das Bundesverwaltungsamt und die Studierendenwerke offerieren passende Überbrückungs- und Abschlussfinanzierungs- darlehen. Im Gegensatz zu den vorherigen Varianten sind diese aber nicht als
„Vollkredite“ zur Finanzierung des gesamten Studiums gedacht.
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ℹ Wichtig:
Im Gegensatz zu herkömmlichen Krediten werden Bildungs- und Studienkredite fast immer in monatlichen Teileinheiten ausbezahlt – nicht als Gesamtsumme.
Das Thema Software
Die Epochen, in denen man als Studierender jede beliebige Software als Raubkopie finden konnte, sind lange passé – und waren schon immer äußerst fragwürdig. Im heutigen Zeitalter von Lizenzen und starker Online-Komponente bleiben diese Wege meistens verschlossen. Was also tun?
Studentenrabatte nutzen

Bild: KI-generiert mit Flux Kontext Fast
Wo immer möglich auf Rabatte vertrauen. Sehr viele Anbieter von Betriebssystemen und diversen Softwares bieten spezielle Konditionen für Menschen in Ausbildung. Nötig ist, wie immer, nur die Vorlage von Studierendenausweis und Immatrikulationsbescheinigung.
Offene Alternativen
Wenn verschiedene Softwares möglich sind, auf kostenlose Freie Software oder Open-Source- Lösungen vertrauen (nicht zu verwechseln mit Freeware). Bitte aber darauf achten, dass die Programme die benötigten Dateiformate unterstützen. Bei ganzen Betriebssystemen auch vorher prüfen, ob für die Uni nötige Programme darauf laufen. Und: Nicht alle dieser freien Softwares sind so intuitiv zu bedienen wie ihre kostenpflichtigen Pendants.
Ältere Versionen prüfen
Eruieren, ob kostenlose ältere Vollversionen oder funktionsreduzierte Varianten den studentischen Ansprüchen genügen. Selbst, wenn es nur in den ersten Semestern funktioniert, lässt sich so viel Geld sparen.
⚠ Und natürlich gilt auch hier: Vor möglichen riskanten Aktionen stets mit Fachschaft, höheren Semestern, Hochschule oder Studierendenwerk sprechen. Niemand muss sich in diesem komplexen Gebiet allein zurechtfinden.
Das Thema Hardware
Ohne passende Hardware nützt die beste Software gar nichts. Dabei hat sich für das moderne Studium die Kombination aus (vollwertigem) Laptop und Smartphone als Minimalstandard etabliert – gegebenenfalls ergänzt um ein Tablet und mindestens einen ortsfesten Monitor, um zuhause ergonomisch arbeiten zu können. Zu diesen Geräten gibt es folgende Kniffe zu beachten:

Übrigens:
Es muss nicht zwangsläufig ein Gerät mit großem Speicher sein. Viele Hochschulen bieten Eingeschriebenen mittlerweile Zugang zu sicheren, überall verfügbaren und vor allem kostenlosen Cloud-Speichern. Teils können darauf über Remote-Verbindungen sogar leistungshungrige Softwares laufen, sodass das eigene Endgerät deutlich schwächer und günstiger ausfallen kann.
Das Thema Konnektivität
Mobilfunk und heimisches Internet sind die Basis, ohne die abseits des Campus nichts funktioniert – denn in den allermeisten Hochschulen gibt es problemlosen Zugriff auf nur den Studierenden offenstehende WiFi-Netzwerke. Einmal mehr gilt: Bei jedem potenziellen Anbieter sofort nach Rabatten suchen und im persönlichen Gespräch betonen, dass es um Konnektivität für Studierende geht.
➁ WLAN-Nutzung
So viel wie möglich über das hochschulische, heimische und andere WLAN-Netzwerke machen. Doch Vorsicht: Niemals sicherheitsrelevante Tätigkeiten (etwa Banking) über gänzlich offene Netzwerke tätigen.
➃ Vertragslaufzeit
Bei Vertragstarifen eher monatlich kündbare Varianten bevorzugen. Sollte es mit den Finanzen kurzfristig schlecht aussehen, kommt man so leichter aus dem Vertrag hinaus.
➀ SIM-only-Tarife
Möglichst SIM-only-Tarife nutzen. Es gibt keinen Grund, ein teures Smartphone über den Anbieter zu kaufen – selbst dann nicht, wenn keines vorhanden ist. Bei den Tarifen auf ein realistisches, eher niedriges (= günstiges) Datenvolumen setzen.
➂ Tarifvergleich
Tarife regelmäßig vergleichen und ggf. wechseln. Das ist heute leicht und flexibel möglich – und es geht um jeden Cent.
❒ Dazu noch ein wichtiger Punkt: Es gibt kein Verbot, WLAN-Anschlüsse zu teilen – das geht höchstens gegen die allgemeinen Geschäftsbedingungen des Anbieters. Falls es dort keine Einwände gibt, kann es sehr günstig sein, das Heimnetzwerk eines Nachbarn in der Wohnung zu nutzen – mitunter gegen einen kleinen Obolus.
Bilder: KI-generiert mit Flux Kontext Fast